Gefangen und ausgeliefert

Heute lasse ich euch an meinem Kopfkino teilhaben… Diese kleine Geschichte ist so (noch) nicht passiert, obwohl ich mich aus meiner Vergangenheit hab inspirieren lassen. Das ist schon eine Weile her und ich war noch ganz am Anfang meines Weges 😉

Ich spüre einen kleinen Streifen Leder über meine Haut gleiten. Ein Schweißfilm hat sich auf ihr gebildet. Die Berührung ist ganz sanft und lässt mir einen Schauer über den Rücken laufen. Ich bekomme Gänsehaut. Das Leder wandert von meinem Po aufwärts, die Wirbelsäule entlang, zwischen meinen Schulterblättern hindurch. Ich freue mich über die Liebkosung. Die Ruhe in seinem Spiel.

Wieder einmal schweigt er einfach und genießt die Verunsicherung, die dieses Schweigen in mir auslöst. Meine Muskeln sind angespannt. Ich warte auf den Schmerz. Ich sehne mich danach und doch fürchte ich mich davor. Ich hocke auf allen Vieren auf dem Boden. Metallscharniere sind an ihm befestigt. Sie haben sich um meine Hand- und Fußgelenke geschlossen.

Am Anfang habe ich versucht, mich daraus zu befreien. Er hat über mir gestanden und leise gelacht, bevor er schließlich die Ledermaske über meinen Kopf gestreift hat. Dann hat er die vielen, breiten Riemen daran zugezogen. Ganz vorsichtig. Fast ehrfürchtig. Es liegt immer eine seltsame Bewunderung in der Art wie er mich behandelt. Als wäre ich sein kostbarster Besitz. Ich mag dieses Gefühl. Es macht mich stolz.

Die dicken Polster über meinen Ohren schirmen die Geräusche nicht völlig ab. Sicher wird er das korrigieren lassen. Nur drei kleine Löcher sind in der Maske. Zwei für die Nase, eines für den Mund. Gerade groß genug, dass ein Strohhalm hindurch passt. Die einzig größere Öffnung ist am Hinterkopf für meinen Zopf.

„Hörst du mich?“ Hatte er gefragt. Einen kurzen Moment war ich versucht, mich ganz still zu verhalten. Mir nicht anmerken zu lassen, dass ich jedes Wort und sogar seine Schritte wahrnahm. Allerdings war ich gerade nicht in der Position meinen Herrn an der Nase herumzuführen. Er hätte es ohnehin herausgefunden und die Strafe wäre hart gewesen. Also habe ich genickt.
„Nun“, hatte er erwidert „damit werden wir heute leben müssen.“
Dann hat er angefangen mich mit der Gerte zu streicheln. Noch kein Schlag ist heute auf meine Haut getroffen. Das Warten zerreißt meine Nerven. Die Maske ist warm und stickig. Ich muss mich sehr auf meine Atmung konzentrieren, damit ich ausreichend Sauerstoff zur Verfügung habe.

Plötzlich hören die zarten Berührungen auf. Durch die Polster höre ich, wie sich seine gedämpften Schritte von mir entfernen. Wo willst du hin, mein Herr? Die aufkeimende Verzweiflung verwandelt sich in Wut. Nur damit ich mich gleich darauf dafür schäme. Es steht mir nicht zu, wütend auf meinen Herrn zu sein.

Es kommt mir wie eine Ewigkeit vor bis er endlich zurück ist. Automatisch dreht sich mein Kopf in die Richtung aus der seine Schritte kommen. Dabei fällt mir ein, dass ich ja gar nichts sehen kann. Der Schmerz kommt unerwartet. Ein Schlag. Gnadenlos hart. Mein Po brennt heftig und das Metall meiner Fesseln gräbt sich tief in mein Fleisch, als ich zusammenzucke. Ein erstickter Schrei dringt aus der dicken Maske hervor. Ich verliere die Kontrolle über meine Atmung. Panik. Ich bekomme nicht genug Luft durch die winzigen Löcher. Er muss es gemerkt haben, denn sofort liegen seine starken Arme um meine Schultern.

„Atme!“ brüllt er mich an. Na klar. Das ist einfach gesagt. Mir fallen die vielen Riemen ein, mit der die Maske gesichert ist und ich bekomme noch mehr Angst. Es würde ewig dauern, mich aus dem Leder zu befreien. Kurz verliere ich mich in meiner Panik, doch dann dringt seine Stimme durch den dichten Nebel der Angst in mein Bewusstsein.

„Durch die Nase ein. Durch den Mund aus. Ja, so ist es gut. Braves Mädchen.“ Seine Stimme ist ruhig und fest. So gut es geht drücke ich meine nackte Haut gegen seinen festen Körper. Ich spüre seine Muskeln unter dem Anzug. Ich fühle mich wieder sicher.

„So, dann können wir ja jetzt anfangen.“, sagt er bestimmt.
Oh Gott, was hat er vor? Ich höre einen Koffer schnappen. Er kramt darin. Auf einmal zieht er einen meiner Nippel lang. Eine Klammer beißt scharf hinein. Ich wimmere verzweifelt. Auch bei der Zweiten. Der Schmerz geht wie elektrischer Strom durch meinen Körper. Dann sind die Schamlippen dran. Ich hasse Klammern an den Schamlippen. Am Schlimmsten ist der Moment, in dem sie abgemacht werden. An den Nippeln mag ich es, aber was spielt es schon für eine Rolle, was ich möchte? Die einzelnen Klammern verbindet er mit Kettchen, so dass es leicht spannt. Ich versuche mich auf meine Atmung zu konzentrieren.

„Du bist wunderschön“, flüstert er mir ins Ohr, bevor er etwas in meinen Po schiebt. Es ist kalt und dünn. Ich kenne das Gefühl. Es ist ein Analhaken, der jetzt mit meinem Zopf verbunden wird. Ich muss meinen Kopf weit nach hinten strecken, damit es nicht ganz so schlimm ist. Überall an meinem Körper zieht es. Meine Nippel und Schamlippen brennen. Nur langsam wird der Schmerz etwas dumpfer. Ich zerre an meinen Fesseln. Als ob das etwas bringen würde.

„Bitte…“, flüstere ich erstickt in die Maske.
„Wie bitte? Du solltest deutlich sprechen, wenn du etwas von deinem Herrn möchtest.“ Ich höre das Grinsen in seiner Stimme. Verdammter Sadist. Ein Klaps mit der Gerte verleiht seiner Forderung Nachdruck. Der Schlag war nicht ganz so hart. Vermutlich möchte er sicher sein, wie ich in dieser Haltung reagiere. Er wird es immer weiter ausreizen.
„Bitte…“, keuche ich lauter.
„Bitte, was? Bitte, fick mich? Das werde ich gleich, süße sklavin. Ich werde meinen harten Schwanz in dein offenes Loch stoßen. Tief und hart. Wie schön du es mir präsentierst. Denk daran, Haltung zu bewahren. Das macht es leichter für dich.“

Ein Gürtel geht auf, dann ein Reißverschluss. Mehr höre ich nicht. Dazu sind die Polster an meinen Ohren zu dick. Ich konzentriere mich auf meine Muskeln. Ich muss jeden einzelnen nutzen, wenn ich das überstehen möchte. Ich fühle ihn an meinem verräterischen Fötzchen, aus dem der Saft tropft. Der erste Stoß ist hart. Die Erschütterung lässt die Klammern erst richtig schmerzen. Tränen schießen mir in die Augen. Mein Loch tropft weiter. Jetzt fängt sein Spiel erst richtig an…