Devote Liebe

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Dominanz

Ein Blick, eine Geste, ein leises Wort. Gebiete, mein Herr, und ich werde folgen. Meine Liebe ist mein Geschenk an dich und mit ihr bekommst du auch mein Leben. Manchmal genieße ich es einfach, dich dabei zu beobachten, wie du derjenige bist, der du bist. Mit all deinen Stärken und Schwächen. Einige behaupten vielleicht, ein Herr habe keine Schwächen. Das halte ich für sehr falsch. Devote Liebe kennt die Fehler und liebt sie ebenso, wie den Rest.

Du bist wunderschön für mich. Du bist mein Fels in der Brandung, mein Hafen und mein Anker. Du gibst mir Kraft, wenn ich mich schwach fühle. Im selben Maß, in dem du mir dieses Gefühl schenkst, vertraue ich mich dir an. Schritt für Schritt wird dein Wille der meine. Dinge, die ich mir gerade noch nicht vorstellen konnte, beginnen mich zu erregen. Ich weiß, was das bedeutet: Nun hast du meine Hingabe. Sie ist ein zartes Pflänzchen, das gepflegt werden will. Dann wächst sie und erblüht zu strahlender Schönheit.

Ich öffne mich deinen Berührungen, wenn es dir danach verlangt. Ich öffne mich dem Schmerz, der Geilheit, den Demütigungen, wenn du es wünschst. Denn ich gehöre dir. Nicht aufgrund der Worte, die zwischen uns gefallen sind, sondern weil ich dich von ganzem Herzen liebe. Es ist eine tiefe, eine leidenschaftlich Liebe. Es ist devote Liebe. Sie hinterfragt nicht, wehrt sich nicht, sie akzeptiert und passt sich an. Es ist keine Überwindung nötig, um deiner Lust zu dienen. Es ist mein Schicksal und meine Bestimmung und indem ich dir gerecht werde, werde ich auch mir selbst gerecht.

Dafür hast du gekämpft und mit diesem Kampf hast du dir verdient, wonach es so vielen verlangt. Hingabe ist ein Geschenk, das errungen werden muss. Dann ist sie grenzenlos. Ein Blick, ein leises Wort, eine Geste. Gebiete, mein Herr, und ich werde folgen. Ich bin deine Sklavin, dein Miststück, deine Geliebte. Ich werde sein, was auch immer du dir wünscht. Das ist meine devote Liebe. Das ist mein Geschenk an dich, das ich vor deine Füße lege. So wie mich selbst.

Meine Angst ist deine Macht

Ich knie vor dir. Ängstlich wartend. Erregt hoffend. Mein Blick bleibt gesenkt, bis du mit deiner starken Hand mein Gesicht zu dir erhebst. Deine Augen leuchten gierig. Ich weiß, dass du mich gleich nehmen wirst. Beobachte dich dabei, wie du mich betrachtest. Du kannst mit mir machen, was du willst. Ich gehöre dir und diene deinem Verlangen. Es macht mich immer ein wenig unsicher, obwohl es mir so sehr gefällt.

Vielleicht möchtest du mir heute weh tun. Vielleicht möchtest du mich auch nur mit meiner Lust quälen, von einem Orgasmus in den nächsten treiben. Vielleicht möchtest du mich Demütigen. Es liegt allein bei dir, was mit mir geschieht. Ich bin dein Eigentum. Gefügig beuge ich mich deinem Willen. Ich weiß nicht, was du heute mit mir vorhast. Ich fürchte mich davor und sehne mich danach. Erneut senke ich meinen Blick vor dir. Meine Hände sind durch dein Wort hinter meinem Rücken gebunden. Ich löse sie erst, als du es forderst. So gehört es sich für eine Kajira.

Du holst die Manschetten hervor und ich reiche dir langsam, aber ohne jedes Zögern, meine Hände. Ich sehe gerne dabei zu, wie du mich fesselst. Es ist ein Ritual, durch das ich mich vollkommen in deine Macht begebe. Freiwillig überantworte ich dir meinen Körper. Du bist wunderschön. So stark und voll maskuliner Kraft. Du lächelst mich siegessicher an, während du mich nach hinten drückst, um mich an das Bett zu binden. Nun bin ich dir ausgeliefert. Deiner Lust, deinem Willen, deinen Händen, deinem Schwanz.

Ich liege zuckend und stöhnend unter dir. Gebe mich bereitwillig jeder deiner Berührungen hin, empfange dich und den Schmerz, den du mir schenkst. Ich möchte mich gegen ihn wehren, doch er macht mich geil. Trägt mich mit sich davon in einen besinnungslosen Rausch. Du ohrfeigst mich, während du heftig in mich eindringst. Es gefällt dir, mich zusammenzucken zu sehen. Meine Angst ist deine Macht. Ich fühle mich schwach und in meiner Schwäche ergreifst du Besitz von mir. Nimm mich, geliebter Herr. Bis du genug von mir hast und ich dankbar in deinen liebenden Armen einschlafen darf. Nimm mich und erlöse mich von dem Verlangen, dass du in mir weckst. Ich gehöre dir allein.